running.COACH Tipps für den Grand Prix von Bern: Zweite Hälfte

11. Mai 2012

Morgen wird zum Grand Prix von Bern gestartet. Heute gilt es, die Kohlenhydratspeicher zu füllen und die Beine hochzulagern.

In unserer Vorschau sind wir in der Hälfte angelangt. Nach den ersten 3 Kilometern, die du dieses Mal möglichst verhalten angehen sollst, folgen 4 flache Kilometer, die ökonomisch zurückgelegt werden sollen. Auf den Höhenmetern im Dählhölzliwald gilt es das Pulver nicht zu verschiessen, damit nun eine erfolgreiche zweite Hälfte folgen kann:

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So läuft man die zweite Hälfte am Grand Prix von Bern

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Kilometer 9: Nachdem die Höhe beim Thunplatz erreicht ist, sollte dein Gefühl sagen „Jetzt kann’s losgehen!“. Die Strecke führt nun via Kirchenfeldstrasse abfallend Richtung Aare. Hier gilt es zu rollen und mit wenig Kraftaufwand einen schnellen Kilometer hinzulegen.
Kilometer 10: Weiter geht es leicht bergab, wo du es laufen lassen kannst. Die Neigung ist so stark, dass es fast von alleine geht. Achte dich darauf, dass dein Schultergürtel entspannt bleibt, und du die Ausatmung betonst. Kurz nachdem du in die Aegertenstrasse abgebogen bist, folgt eine weitere Verpflegungsstation. Nutze sie, um deinen Flüssigkeitsverlust im Rahmen zu halten. Auf den leicht ansteigenden Metern und der etwas unebenen Strasse solltest du deine Geschwindigkeit möglichst rasch wieder einpendeln lassen. Achte auf einen leicht verkürzten Schritt.

Kilometer 11 führt über die Monbijoubrücke. Geniesse den wunderbaren Blick auf das Bundeshaus und das Münster. Hast du dein Rennen gut eingeteilt, überholst du auf diesen flachen Metern hoch über der Aare Läufer um Läufer. Das beflügelt! Halte deine Euphorie aber im Zaum, denn bereits im Bürenpark folgen weitere leicht ansteigende Meter. Versuche bewusst mit der Schrittlänge zu spielen und somit andere Muskelfasern anzusprechen. Dies kommt dir spätestens am Aargauerstalden zu Gute.
Kilometer 12: Ein vermeintlich einfacher flacher Kilometer. Lass es wiederum rollen und bleibe fokussiert. Halte dich an deine Zielgeschwindigkeit, die dir dein Pacemaker-Band vorgibt. Ganz am Ende des zwölften Kilometers biegst du ein in die ansteigende Sulgeneckstrasse. Ganz wichtig: Wechsle den Schritt, sobald die Strecke beginnt anzusteigen, von den etwas längeren zu den flachen Schritten. Reduziere die Geschwindigkeit. Der subjektive Anstrengungsgrad sollte gleich bleiben.
Kilometer 13: Nutze die Verpflegungsstation in der Steigung und packe danach in der Bundesgasse wiederum die längeren Schritte aus. Lass dich durch die tolle Stimmung auf dem Bundesplatz motivieren. Bleibe konzentriert und locker im Oberkörper.
Kilometer 14: Enge Kurven prägen diesen Kilometer. Vor dem Münster und vor dem Zytglogge-Turm gilt es, den Schwung nicht zu verlieren. Lass es in der Herren- und Kramgasse rollen, während du in der ansteigenden Münstergasse mit verkürzten Schritten Tempo machst. Anders als auf dem zweiten Kilometer dürften dir jetzt die Pflastersteine etwas zu schaffen machen. Bleibe möglichst locker und lass dir von der guten Führung deiner Schuhe helfen. Ab jetzt darf es sich durchaus anstrengend anfühlen.
Kilometer 15: Für diesen Kilometer lohnt es sich das ganze Jahr zu trainieren. Es folgen abfallende Meter in der Gerechtigkeitsgasse, ehe die Strecke vom Bärengraben an den berühmt berüchtigten Aargauerstalden hoch führt. Hier wurden schon viele Duelle am Grand Prix von Bern entschieden. Manch einer wollte aber hier auch schon „sterben“. Wichtig ist, dass du dein Rennen bisher so eingeteilt hast, dass noch etwas übrig ist in deinem Tank. Ist dies der Fall, kannst du dich freuen. Weil jetzt fliegst du an deinen dich umgebenden Läufern vorbei. Geniesse die einzigartige Stimmung und achte auf zwei Sachen: 1. Arbeite bewusst mit deinen Armen. Sie sind der Taktgeber. Da die Beine mit den Armen gekoppelt sind, kannst du dadurch deine Schritte und Geschwindigkeit beschleunigen. 2. Reduziere deine Schrittlänge und lege deinen Oberkörper leicht nach vorne. In der ganzen Euphorie solltest du noch etwas Energie für Kilometer 16 übrig lassen.
Kilometer 16: Oben am Aargauerstalden angekommen, ist das Schlimmste zwar geschafft. Die Steigung geht aber weiter! Und zwar bis zur Bolligenallee. Erst hier folgen wiederum flache und später leicht abfallende Meter, die dich schlussendlich auf die Zielgerade vor der Postfinance Arena führen. Auf den beiden letzten Kilometer kannst du viel Zeit verlieren. Hältst du dich aber an unsere Taktik, wird eine neue Bestzeit resultieren und vor allem ein gutes Laufgefühl, weil du das Rennen stets unter Kontrolle hast.

Wir wünschen dir viel Erfolg und Spass auf den 10 schönsten Meilen der Welt! Und nicht vergessen: Schätze hier deine Zeit.

running.COACH Tipps für den Grand Prix von Bern: Kilometer für Kilometer

09. Mai 2012

Noch 3 Mal schlafen bis zum grossen Tag. Knapp 30’000 Läuferinnen und Läufer werden am Grand Prix von Bern über verschiedene Strecken an den Start gehen. Wir geben dir heute und am Freitag wichtige Ratschläge für die 10 schönsten Meilen der Welt, so dass du am Samstag dein persönliches Ziel erreichst. Wer sich an unsere Taktik hält, wird sein Optimum herausholen können.

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Verschiesse dein Pulver nicht schon vor dem Start

Jahr für Jahr laufen sich hunderte, ja tausende Läuferinnen und Läufer auf der grossen Allmend warm. Sie lassen sich dabei von der Masse mitziehen und laufen bereits viel zu schnell. Nach 20 bis 30 Minuten merken sie, dass die Kräfte langsam schwinden. Der Startschuss ist aber immer noch weit entfernt. Unsere Tipps lauten deshalb:

  1. 1. Laufe dich 10 bis maximal 15 Minuten in einem ganz ruhigen Tempo ein.
  2. Beschleunige 2 Mal während des Einlaufens während 45 bis 60 Sekunden auf dein geplantes Wettkampftempo und bringe so deinen Motor auf Betriebstemperatur.
  3. Gehe frühzeitig in deinen Startblock, damit du bereit bist, wenn’s los geht.

So läuft man die erste Hälfte am Grand Prix von Bern

Kilometer 1

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Kilometer 1: Kontrolliere deine Geschwindigkeit vom ersten Meter an. Dein Gefühl für das richtige Tempo wird dich täuschen. Zu sehr bist du unter Einfluss von Nervosität und im Sog des Läuferstroms. Halte dich zurück und überprüfe wenn möglich deine Geschwindigkeit mit unserer iPhone App, auf deiner Garmin-, Polar- oder Suunto-Uhr. Lauf den Berg defensiv hinunter. Denk dran: Beim Abwärtslaufen brauchst du ebenso Muskelkraft und damit Energie.
Kilometer 2 Kilometer 2: Nachdem das Ende des Aargauerstaldens erreicht ist, geht es über die Nydeggbrücke hoch Richtung Zytglogge. Knapp 50(!) Höhenmeter müssen dabei überwunden werden. Lauf mit kleinen Schritten deinen Rhythmus die Gerechtigkeits- und Kramgasse hoch und lass dich durch die Masse nicht allzu stark mitziehen. Priorität hat das Einhalten deiner Kilometerabschnittszeit. Du solltest dich nach wie vor fühlen, wie wenn du auf einem flotten Dauerlauf sein würdest.
Kilometer 3

Kilometer 3: Vom Zytglogge geht es leicht abfallend durch die Rathaus- und Postgasse zurück zur Nydeggbrücke und anschliessend ganz steil runter in die Matte. In den beiden Gassen lässt du es rollen, ohne gross aufs Gaspedal zu drücken. Im steilen Nydeggstalden gilt es nochmals das Tempo zu drosseln und Kräfte zu sparen.

Merke: Die ersten 3 Kilometer werden vom grössten Teil der Läufermasse zu schnell angelaufen. Wer es schafft, sich bis in die Matte zurückzuhalten, macht schon vieles richtig.

Kilometer 4 Kilometer 4: Zwischen Matte und Jugendherberge folgt “endlich” ein flacher Kilometer. Hier solltest du versuchen, das Zieltempo möglichst genau zu treffen. Befindest du dich wenige Sekunden hinter deiner Marschtabelle, hast du noch genügend Zeit, um diese wieder aufzuholen. Liegst du indes vor deiner Marschtabelle, solltest du sofort auf Zieltempo einpendeln.
Kilometer 5 Kilometer 5: Nutze den ersten Verpflegungsposten, um etwas verlorenen Schweiss zu kompensieren. Durch den kleinen Park führt die Strasse kaum wahrnehmbar bergauf. Lauf locker und leicht. Schliesslich befindest du dich auf dem ersten Drittel der 10 Meilen.
Kilometer 6 Kilometer 6: Ein weiterer praktisch flacher Kilometer, auf dem du versuchen sollst zu rollen. Dein Schritt sollte möglichst ökonomisch sein, denn die grossen Hindernisse stehen noch an. Halte dich bewusst zurück und achte dich auf entspannte Arme.
Kilometer 7 Kilometer 7: Der siebte Kilometer hat es in sich. Deine Muskulatur hat sich auf das Laufen in der Fläche eingestellt, dein Organismus ist in einem Steady-State. Nun kommt aber ein kleiner giftiger Anstieg, der dich in den Dählhölzliwald führt. Ganz wichtig: Reduziere die Geschwindigkeit und lauf mit kurzen Schritten die kurze Steigung hoch. Verpflege dich zudem mit Wasser bei der offiziellen Verpflegungsstelle.
Kilometer 8 Kilometer 8: Während dem ganzen Kilometer führt die Strecke stets leicht ansteigend hoch. Noch immer solltest du dich zurückhalten und “Körner” für später aufbewahren. Im Dählhölzliwald hat sich schon manch einer mit einer zu schnellen Pace die Endzeit sabotiert.

Merke: Die erste Hälfte ist geschafft. Erst jetzt sollte für dich das Rennen so richtig beginnen. Hast du dich an die Taktik gehalten, beginnst du jetzt, Läufer um Läufer zu überholen. Das motiviert ungemein.

Am Freitag werden wir dir Tipps für die zweite Hälfte geben.

Erfolgreich mit dem running.COACH

26. April 2012

Am vergangenen Sonntag fand bei teils misslichen äusseren Bedingungen der Zürich Marathon statt. Über 70 der 3000 Läuferinnen und Läufer haben sich mit dem running.COACH auf die 42 Kilometer vorbereitet und teilweise beachtliche Leistungen vollbracht. So dürfen wir beispielsweise Bruno Marbacher zum Schweizer Meisterschaftstitel in der Kategorie M45 gratulieren, Roger Schnyder zum zweiten Rang in der Kategorie M50 oder Christoph Sommer zum Erreichen der B-Limite für die Paralympics in London! Die erfolgreichen Resultate sind das eine, das gute Laufgefühl und die rasche Erholung das andere Produkt der individuellen Trainingspläne, die auf dem Erfahrungsschatz von Markus Ryffel, Viktor Röthlin und Christian Belz beruhen.

Verteilung der running.COACH User am Zürich Marathon 2012

Verteilung der running.COACH User am Zürich Marathon 2012

Wir haben die Resultate unserer User analysiert und können weitere interessante Infos liefern:

  • Die Durchschnittszeit der running.COACH User beträgt 03:41:00.
  • Unsere Prognose war im Schnitt 00:02:39 zu schnell. Dies entspricht einer Abweichung von 1.2%! In Anbetracht von Wind, Regen und Kälte ein stolzer Wert.
  • Die kleinste Abweichung war 00:00:07, weniger als 1 Promille.
  • 6 Läufer wiesen im Ziel weniger als 1 Minute Differenz zur Prognose auf.

Aus diesen Resultaten ziehen wir folgende Schlüsse:

  • Wer mit einem Trainingsplan trainiert, erhöht die Motivation und erreicht seine Ziele.
  • Wer mit dem running.COACH trainiert, weiss, was am Renntag möglich ist zu laufen.
  • Die running.COACH Trainingspläne sind für alle Leistungsniveaus geeignet.
  • Das beste Resultat erzielt, wer sich an die vorgeschlagene Geschwindigkeit hält. Und dies vom ersten Meter an.

Christian Belz startet am Zürich Marathon

19. April 2012
Christian Belz

Bildquelle: Erwin Zulger (www.silvesterlauf.ch)

Nach dem Jungfrau und New York City Marathon im letzten Jahr läuft Christian Belz, der Ende 2010 vom Leistungssport zurückgetreten ist, zum ersten Mal den Zürich Marathon. Während er während seiner Aktivzeit um Sekunden und Limiten kämpfte, steht für den Hobbysportler nun bei seinen Starts an Wettkämpfen das Erlebnis im Vordergrund. Vor seinem Debut in Zürich hat er mit uns gesprochen.

Wie lief deine Vorbereitung?
Seit meinem Rücktritt vom Spitzensport geniesst die Arbeit Priorität. Trainiert wird somit nur noch, wenn alles andere erledigt ist. Verglichen zu früher ist das noch ein Bruchteil. Und entsprechend steht es um den Formstand. In Zürich werde ich deshalb als Hobbysportler unterwegs sein und versuchen, die Atmosphäre vom ersten Meter an zu geniessen.

Was für eine Verbindung hast du zum Zürich Marathon?
Den Zürich Marathon wollte ich schon als Profi, als ich mich auf die Marathonstrecke konzentrierte, laufen. Leider hat es dann wegen einer Verletzung nicht geklappt. Am Sonntag werde ich das Engagement meines neuen Arbeitgebers PowerBar, der offizieller Verpfleger am Zürich Marathon ist, aus Kundenperspektive beurteilen können.

Wie sieht deine persönliche Verpflegung während dem Wettkampf aus?
Ich werde mich an den offiziellen Verpflegungsstationen verpflegen und zur Sicherheit 2 PowerBar Gels mitnehmen. So sollte ich allfällige Tiefs umschiffen können.

Welches sind deine wichtigsten Tipps für die Läuferinnen und Läufer?

  1. Die Arbeit ist getan: In der letzten Woche kann man nichts mehr aufholen. Die letzten Tage stehen ganz im Zeichen der Erholung.
  2. Das Material sollte neu, aber bereits ausprobiert sein: Socken, Schuhe und Shirt.
  3. Setz dir ein realistisches und dem aktuellen Leistungsstand entsprechendes Ziel und lass dich nicht von der Euphorie zu einem Blitzstart verleiten.
  4. Das Wichtigste: Geniessen und bewusst erleben! Der Marathon ist die Belohnung für alle Anstrengungen der letzten Wochen und Monate.

So wird dein Zürich Marathon ein Erfolg

17. April 2012

Viktor Röthlin
Am kommenden Sonntag findet zum 10. Mal der Zürich Marathon statt. Viele positive Emotionen verbinde ich mit dem Frühjahrsmarathon in der Millionenstadt. In besonderer Erinnerung sind mir natürlich meine beiden Siege in den Jahren 2004 und 2007. Aber auch an die erste Austragung 2003 erinnere ich mich gerne zurück, obwohl ich mich nach einem packenden Zweikampf schlussendlich dem mittlerweile eingebürgerten Tesfaye Eticha geschlagen geben musste.

42 Kilometer läuft man nicht einfach so. Damit ein Marathon ein Erfolg wird, sollte man sich über Monate gewissenhaft vorbereiten. Das gilt für dich wie für mich. Gleich wie meine folgenden 10 Tipps. Sie sind neben der richtigen Laufgeschwindigkeit meine „Lebensversicherung“.

  1. Am Sonntag brauchst du viel Kraft und Energie. Achte deshalb auf stressfreie Arbeitstage in dieser Woche.
  2. Gönne dir regelmässig und ausreichend Schlaf. Ich denke dabei insbesondere auch an einen kurzen Mittagsschlaf von jeweils 10 bis 15 Minuten Dauer.
  3. Die Trainingsarbeit ist getan, Aufholen kannst du nichts mehr. Die letzte intensive Einheit sollte spätestens morgen Dienstag stattfinden.
  4. Lade deine Energiespeicher ab Donnerstag mit Kohlenhydraten.
  5. Trinke während der ganzen Woche ausreichend Flüssigkeit.
  6. Reise frühzeitig nach Zürich, damit du in aller Ruhe die Startvorkehrungen erledigen kannst.
  7. Halte das Aufwärmen kurz. Wenn du über 3 Stunden brauchst für die 42 Kilometer, reichen 5-10 Minuten leichtes Jogging. Schnelleren Läufern empfehle ich ein Aufwärmen wie vor einem Mitteltempo.
  8. Drittle die Strecke und erreiche so das beste Resultat, weil du auch am Schluss noch zulegen kannst. Lauf das erste Drittel ganz entspannt. Achte dich auf dem zweiten Drittel auf die Laufökonomie. Gib Gas auf dem letzten Drittel. (Erst) hier darf es auch mal weh tun.
  9. Lege dir ein Verpflegungskonzept zurecht, damit du keine Leistungseinbusse erleidest.
  10. Keine Experimente: Tue nur, was sich bis jetzt in der Vorbereitung auf andere Laufevents bewährt hat.

Ich wünsche dir viel Erfolg. Freue dich auf den grossen Tag und die verdiente Laufpause danach!

Erfolgreich mit running.COACH – auch über die Ultradistanz

30. März 2012
Ultraläufer Donnino Anderhalden

Ultraläufer Donnino Anderhalden

Der running.COACH ist konzipiert für Distanzen zwischen 5 und 42 Kilometer. Donnino Anderhalden beweist seit mehr als einem Jahr, dass mit Hilfe des running.COACH auch Rennen im Ultrabereich erfolgreich vorbereitet und absolviert werden können. So beispielsweise am vergangenen Wochenende am www.traildeparis.com. Nach einem beherzten Rennen erreichte er den hervorragenden 2. Platz. Wir haben mit ihm nach seinem Erfolg gesprochen:

2. Rang am Trail de Paris über 50 Kilometer. Wie ist das Rennen gelaufen?

Im Grunde genommen sehr gut. Ich hatte auf Grund einer leichten Schleimbeutel – Entzündung von Beginn weg mit leichten Schmerzen im rechten Vorderfuss zu kämpfen. Diese konnte ich aber mit der passenden Musik einigermassen ignorieren. Sonst lief es extrem gut, ich konnte meine Pace mehr oder weniger über die gesamte Distanz (50km / +1’000 Höhenmeter) konstant halten, was mir besonders in den Steigungen einige Vorteile verschaffte. Bis zum ersten Verpflegungsposten bei km 28 hab ich mich auf den 9. Gesamtrang vorgearbeitet. Kurz vor der Marathondistanz, entlang der Seine, musste ich dann, nun auf Position 4 liegend, den heran eilenden späteren Sieger ziehen lassen. Das Finish unter dem Eiffelturm bei strahlendem Sonnenschein war dann natürlich einzigartig.

Viele unter uns beissen sich an der Marathon-Distanz die Zähne aus. Was ist dein Erfolgsrezept bei diesen langen Wettkämpfen?

Auch wenn es fast schon philosophisch klingt, aber was mir persönlich am meisten geholfen hat, ist das alte Sprichwort: Der Weg ist das Ziel. Ich denke in einem Rennen Etappenweise, und versuche jedes Teilstück einem positiven Trainingserlebnis zuzuordnen.

Seit gut einem Jahr trainierst du nach running.COACH. Welche Anpassungen machst du, damit du für die langen Wettkämpfe bereit bist?

Das sind im Wesentlichen zwei Änderungen. Einerseits gestalte ich meine Wochenenden selber. Ich absolviere meistens Samstag und Sonntag einen Longjog, so dass ich an diesen zwei Tagen auf gut 50-60km komme. Andererseits verlängere ich die Ein- und Auslaufphasen der Intervalltrainings. So kann ich mein Trainingsvolumen erhöhen ohne ein Übertraining zu riskieren, da die extra Kilometer meist im extensiven Bereich stattfinden.

Was sind deine weiteren Ziele in diesem Jahr?

Im Juni ist der Bieler 100km Lauf geplant, mit dem Ziel meine persönliche Bestzeit von 8h32 zu unterbieten. Im September wartet dann der eigentliche Saisonhöhepunkt, der Transalpine Run 2012.

Nach dem Wettkampf kommt die Pause

13. März 2012

Viktor Röthlin

Mein Marathon liegt bereits wieder 16 Tage zurück. Innert drei Tagen, hatte ich mich muskulär von den 42.195km quer durch Tokyo erholt. Vom körperlichen Empfinden her meint man deshalb, schon wieder mit dem Training beginnen zu können. Die Erholung der Muskulatur ist aber nur das eine. Unser Skelettsystem braucht eine viel längere Erholungsphase nach einem Marathonlauf. Da unsere Knochen viel schlechter durchblutet sind als die Muskulatur, benötigen diese dementsprechend auch eine längere Erholungszeit. Beginnt man zu früh wieder mit dem harten Lauftraining, können aus kleinsten Mikrofrakturen kleine Risse entstehen. Deren Endform nennt man eine Ermüdungsfraktur. Eine solche macht in der Regel eine längere Pause zur kompletten Ausheilung unumgänglich. Darum steht während 3 Wochen nach dem Tokyo Marathon nichts auf meinem Trainingsplan! Neben der kompletten Erholung des Skelettsystems braucht es aber auch eine Erholung der Psyche. Ich habe den Tokyo Marathon gewissenhaft vorbereitet: Der Fokus war während rund 3 Monaten auf dieses einmalige Rennen gerichtet, das ich 2008 in der heute noch gültigen Schweizer Rekordzeit (2:07:23) gewinnen konnte. Das Fokussieren auf ein großes Rennen hat einerseits motiviert, andererseits aber auch müde gemacht. Umso wichtiger ist es deshalb jetzt, dass ich mir und meinem Körper Ruhe gebe. Nur so bin ich in der Folge wieder fähig, auf das Tief, das unweigerlich eintritt, ein Hoch an Olympia folgen zu lassen.

Das Lauftraining nehme ich also 3 Wochen nach dem Tokyo Marathon wieder auf und bereite mich auf mein nächstes grosses Ziel, den olympischen Marathon am 12.8.12 in London vor. Bis dahin widme ich insbesondere die Zeit meiner Tochter Luna und Ehefrau Renate und tue alles, worauf ich in den letzten Wochen und Monaten verzichtet habe. Konkret, ich esse sehr viel Schokolade! Während diesen 3 Wochen bin ich aber nicht ganz untätig: So sind wir von VIKMOTION aus in den letzten Vorbereitungen für unsere erste Laufwoche im 2012. Vom 24.-31.3.21012 findet in Andalusien unsere Marathonvorbereitungwoche statt. Zusammen mit meinem Team, dem auch Valentin Belz angehört, dürfen wir auch in diesem Jahr wiederum 36 Läuferinnen und Läufer nach Spanien begleiten. Diese Woche war ja innert weniger Wochen ausgebucht. Wer gerne einmal mit uns in eine solche Laufwoche kommen möchte, findet weitere Infos auf unserer Website www.vikmotion.ch. 2012 finden noch VIKMOTION-Laufwochen im Mai auf Sardinien und im Oktober in der wunderschönen Toskana statt.

Christian Belz neu bei PowerBar

12. März 2012
Christian Belz PowerBar

Der Ende 2010 vom aktiven Laufsport zurückgetretene Christian Belz hat eine neue berufliche Herausforderung gefunden: Seit Ende Februar verstärkt er als neuer Head of Sales Switzerland / Netherlands das Team der Nestlé-Tochter PowerBar Europe GmbH (führender Anbieter im Bereich Sportnahrung). Er ist verantwortlich für die Umsetzung der Verkaufs- und Marketingstrategie in Sportfachhandel und Fitnesskanal sowie für die Event- und Athletenbetreuung.



Kurz nach seinem Stellenwechsel äussert er sich im Interview über seine Beweggründe, seine zukünftige Tätigkeit und seine läuferischen Ziele:

1. Nach deinem Job in Magglingen nimmst du bei der Nestlé-Tochter PowerBar eine neue Herausforderung an. Was hat den Ausschlag für diese Stelle gegeben?
Während meiner Aktivzeit bestand eine Partnerschaft mit PowerBar. In Magglingen habe ich mir hervorragende Grundlagen für den Schritt in die Industrie geholt. Es freut mich, dass ich meinen nächsten beruflichen Schritt mit einem weltweit führenden Player im Bereich Sportnahrung machen kann.

2. Du bleibst somit mit dem Sport verbunden. Wie nahe bist du noch am Geschehen dran? Wie intensiv verfolgst du die Entwicklung der Laufszene?
PowerBar Schweiz ist Partner von 40 Events (z.B. dem Zürich Marathon), von mehr als 10 Proficlubs (z.B. EV Zug), und von verschiedenen Weltklasse-Athleten (z.B. die Triathletin Melanie Annaheim). Da bin ich automatisch am Puls des Sports.

3. Wie stark hast du während deiner Aktivzeit auf die Ernährung vor, während und nach dem Training geachtet?
Als Weltklasse-Athlet war ich angewiesen auf das bestmögliche “Benzin” für meinen Motor. Neben einer ausgewogenen und gesunden Ernährung hatte ich mit den Produkten von PowerBar die ideale Ergänzung. Wichtig war für mich insbesondere eine schnelle Regeneration, um am nächsten Tag wieder voll leistungsfähig zu sein.

4. Deine neue Herausforderung wird wohl oder übel ziemlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Bleibt dabei noch Raum für läuferische Ziele? Hast du Laufprojekte geplant für 2012?
Ich laufe selbstverständlich immer noch regelmässig. Im Vordergrund stehen das persönliche Wohlbefinden und das Erlebnis. In diesem Jahr habe ich verschiedene Laufprojekte geplant. Unter anderem begleite ich im November eine Gruppe an den New York City Marathon.

News von den running.COACH Team Members

06. März 2012

Die neue Laufsaison hat begonnen. Unterschiedlich motiviert trainieren Karin Wyler, Wolfang Fallert und Beatrice Gruber momentan auf ihre läuferischen Ziele hin. Unterstützt werden sie dabei durch unsere iPhone App. Ihre ersten Erfahrungen lassen sie uns hier wissen.

Karin Wyler

Karin Wyler

Karin Wyler

„APP“-ro-pos… seit Neuestem habe ich die running.COACH App auf meinem iPhone. Also wirklich, einfacher geht’s nicht mehr. Die clevere App übernimmt automatisch sämtliche Wichtigkeiten meiner Lauftrainings wie zum Beispiel mein Lauftempo, die von mir gelaufene Strecke und stoppt die entsprechende Zeit. Alle erfassten Daten überträgt die App automatisch in meinen Trainingsplan auf runningCOACH.ch. Und mit einem Click wissen auch meine Freunde auf Facebook, wie mein Training gelaufen ist. Die App macht einfach alles für mich – ausser Laufen. Das mache ich noch selbst.

Wolfgang Fallert

Wolfgang Fallert

Wolfgang Fallert

Was lange währt wird endlich gut. running.COACH ist in der Welt der App’s angekommen. Ihr könnt euch drauf freuen. Bis heute wartete ich jeweils sehnsüchtig auf das morgendliche SMS. Nun kann ich immer und überall auf running.COACH zugreifen. Die App ist sehr benutzerfreundlich gestaltet und wirkt einladend. Ich kann meinen Trainingsplan jederzeit ändern, was ich aufgrund des Saison openings am Reusslauf bereits getan habe. Die Motivation ist zurückgekehrt, auch dank der neuen App von running.COACH. Wünsche allen einen erfolgreichen Saisonstart und viel Erfolg mit der Benutzung der neuen App.

Beatrice Gruber

Beatrice Gruber

Beatrice Gruber

Erfreut habe ich kürzlich die neue Running Coach App geladen – die ist wirklich gut gelungen und erleichtert die Planung und die Erfolgskontrolle!

Leider hatte ich bisher noch nicht die Gelegenheit, alle Features im Detail zu testen und anzuwenden. Ein Trauerfall in der Familie und hartnäckige Rückenbeschwerden haben mich zu einer unfreiwilligen Pause gezwungen.

Nun, da der Frühling schon zaghaft an unsere Türen klopft, stehen meine Laufschuhe aber wieder zuvorderst im Regal! Und da ich die nächsten zwei Wochen Ferien in Florida verbringen werden, steht einem Strandlauf nichts im Wege. Dabei werden mich natürlich mein iPhone und die coole App begleiten!

Ryffel, Röthlin und Belz lancieren die running.COACH iPhone App

28. Februar 2012

running.COACH iPhone AppNun gibt’s den running.COACH nicht mehr nur im Internet, sondern auch als App auf deinem iPhone. Auf einfache Art und Weise planst, trackst und protokollierst du deine Trainingseinheiten, die auf der Erfahrung der drei besten Schweizer Langstreckenläufer basieren. Alles, was du in der App eingibst, wird mit deinem online-Trainingsplan synchronisiert und umgekehrt. Selbst wer kein Abo besitzt, profitiert: Mit der App kann das Training getrackt und protokolliert werden.
Hier geht’s zum…

App Downloaden

Hier stellen wir dir die wichtigsten Funktionen vor:

Kalender Trainingsplan

Dein Trainingsplan aus dem Web erscheint in der running.COACH App wahlweise in Kalender- oder Listenform.  Protokollierte Trainings werden mit einem grünen Punkt gekennzeichnet, Trainingsdetails können aufgerufen werden. Absolvierst du zusätzliche Einheiten, die du nicht im running.COACH abbilden möchtest, werden diese mit einem blauen Punkt gekennzeichnet.

Heutiges Training Heutiges Training

Die aktuelle Trainingseinheit findest du mit allen Details, Erklärungen und Beschreibungen unter „Heute“. Mit einem Klick kann das Training gestartet und getrackt oder protokolliert werden. Details von zukünftigen Trainingseinheiten können ebenso studiert werden.

Stoppuhr/Karte Stoppuhr und KarteUnterwegs erhältst du Klarheit über Dauer, Distanz, Tempo und Geschwindigkeit deines Trainings. Total und pro Runde. Weiter wird deine aktuelle Position und die zurückgelegte Strecke auf einer Karte (Google Maps) dargestellt.
Einstellungen Einstellungen

Die persönlichen Einstellungen wie zum Beispiel Trainingsziele oder –tage können jederzeit angepasst werden. Alle Änderungen werden mit der Web-Version synchronisiert, der Trainingsplan neu berechnet.