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So erholt man sich richtig vom Grand Prix von Bern

Sonntag, 19. Mai 2013
Bern im Banne der Läuferinnen und Läufer

Bern im Banne der Läuferinnen und Läufer

Es war ein fantastisches Läuferfest mit einem eindrücklichen Sieg von Haile Gebrselassie. Der äthiopische Wunderläufer siegte überlegen in 46:59 und war von der Stimmung begeistert: „Unglaublich! Hier müssen mindestens 300’000 Menschen wohnen.” 25’874 Läuferinnen und Läufer haben verschiedene Strecken unter die Füsse genommen und Grossartiges geleistet. Wir gratulieren herzlich!

Die Spitze kurz nach dem Start

Die Spitze kurz nach dem Start

Eine solche Leistung hinterlässt Spuren. Das Glücksgefühl über das Erreichte mag noch so gross sein, die Muskeln schmerzen, ja können sich im einen oder anderen Fall im Ziel sogar verkrampft haben. Die Energie-Speicher wurden nahezu geleert, der Flüssigkeitshaushalt durcheinander gebracht. Was jetzt folgen muss, ist Erholung!

Die Flüssigkeitsspeicher wurden stark angezapft

Die Flüssigkeitsspeicher wurden stark angezapft

Mit folgenden Tipps erholst du dich am besten:

  • Belohne dich mit etwas, worauf du die letzten Tage und Wochen verzichtet hast. Diese Belohnung wirkt häufig Wunder.
  • Gönne dir 2-3 Tage nach dem Lauf einen Wellnessabend, mit warmen Bädern, Sauna und eventuell einer Massage.
  • Ruhe ist auch Training! Gib deinem Körper die verdiente Ruhe, ehe du dein Training nach 3-4 Tagen wieder aufnimmst.
  • Suche dir ein neues Ziel, denn dies motiviert dich, auch in Zukunft regelmässig zu trainieren.
  • Damit es beim nächsten Wettkampf noch besser läuft, trainiere mit System.

 

Noch ein Mal schlafen…

Freitag, 17. Mai 2013

Der Grand Prix von Bern steht unmittelbar bevor. Nur noch ein Mal schlafen und dann werden 29’235 Läuferinnen und Läufer auf die Strecke geschickt. Die Vorfreude in der Bundeshauptstadt auf das Läuferfest ist gross. Nicht nur bei den Aktiven, sondern auch bei den Zuschauern, die die Strassen säumen werden. Denn kein Geringerer als Haile Gebrselassie, die Laufsportlegende wird versuchen, sich in die Siegerliste einzutragen.

Haile Gebrselassie voller Zuversicht vor dem morgigen Rennen

Haile Gebrselassie voller Zuversicht vor dem morgigen Rennen

Noch bleibt genügend Zeit, um vieles richtig zu machen. Unsere Do’s und Don’ts geben einen Überblick:

Do’s:

  • Fülle deine Kohlenhydratspeicher bis zum Rand.
  • Trinke mindestens 2 Liter Flüssigkeit.
  • Kontrolliere deine Ausrüstung auf ihre Vollständigkeit und Funktionsfähigkeit.
  • Führe heute Nachmittag ein Powernap durch.
  • Sei heute faul und benütze den Aufzug. So sparst du Energie für das Rennen.
  • Gib deinen Bekannten deine Startnummer bekannt, damit sie dich auf der GP-iPhone App verfolgen können.

 Don’ts:

  • “Schlechtes-Gewissen-Training” – Wer heute das Gefühl hat, er müsse Verpasstes nachholen, macht sich bloss müde.
  • Des Gewichtes wegen auf Mahlzeiten verzichten – So kurz vor dem Rennen bringt es viel mehr die Speicher zu füllen. Das vermeintlich tiefere Gewicht zieht höchstens eine Leistungseinbusse nach sich.
  • Stundenlanges Sightseeing in der Berner Altstadt – vermeide möglichst alles, was dich ermüdet.
  • Experimente jeglicher Art – führe einfach aus, was sich in den letzten Wochen und Monaten bewährt hat.
  • Mit dem Auto anreisen – Spare Nerven, indem du bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist.
  • Unseren Wettbewerb verpassen - Lass dir nicht die Chance auf einen satten Gewinn entgehen:-)

Noch zwei Mal schlafen…

Donnerstag, 16. Mai 2013
Am Aargauerstalden herrscht fantastische Stimmung

Am Aargauerstalden wird eine fantastische Stimmung herrschen

48 Stunden verbleiben bis zum grossen Tag. Der optimale Zeitpunkt, um sich die Grösse des Events kurz vor Augen zu führen. Ein Event, der vor mehr als 30 Jahren steil startete, zwischenzeitlich stagnierende Teilnehmerzahlen hatte, seit 15 Jahren nun aber wächst und wächst. Insbesondere die kürzeren Strecken des Altstadt- und Bären-GP haben an Popularität gewonnen und tragen viel zum stetigen Wachstum bei. Interessant ist, dass beim Altstadt-GP bereits mehr Frauen laufen als Männer (2013 sind es 53,26 %). Das ist einmalig in Europa! So sieht es im Detail aus:

  • 29’235 Läuferinnen und Läufer haben sich 2013 angemeldet – ein neuer Rekord!
  • 93.2% der Angemeldeten sind Schweizer, die restlichen 6.8% verteilen sich auf 83 Nationen.
  • 56% der Teilnehmer starten über die Originaldistanz, knapp 40% beträgt der Frauenanteil über alle Distanzen.
  • Am Altstadt-GP und bei den Kindern sind mehr Frauen als Männer gemeldet.
  • 44 Läufer starten dieses Jahr zum 32. Mal!
  • Der älteste Teilnehmer ist 93 Jahre alt, die älteste Teilnehmerin 83-jährig.
  • 1500 Helfereinsätze sind erforderlich, um den Läuferinnen und Läufern dieses Rennen zu ermöglichen.
  • 33’250 Liter Isostar, 80’000 Liter Wasser und 8’250 Liter Rivella werden ausgeschenkt.
  • 25’000 Bananen werden verteilt.
An Bananen sollte es nicht mangeln

An Bananen sollte es nicht mangeln

Damit der Samstag zu einem grossen Läuferfest wird, kannst auch du etwas dazu beitragen:

  • Reise frühzeitig nach Bern an und plane genügend Zeit ein für die einzelnen Transfers.
  • Teilnehmende aus der Agglomeration Bern holen ihre Startnummer in Ruhe am Freitag ab.
  • Schätze deine Laufzeit  im Voraus und gewinne attraktive Preise!
  • Keine Experimente! Verlasse dich auf alt Bewährtes.
  • Aufwärmkleider kannst du bis kurz vor dem Start anbehalten und dann zu Gunsten von Texaid entsorgen.

Noch drei Mal schlafen…

Mittwoch, 15. Mai 2013

Spätestens heute solltest du dir das Streckenprofil der 10 schönsten Meilen vor Augen führen und die Renntaktik zurecht legen. Sie ist der Schlüssel zum Erfolg, denn der Grand Prix von Bern ist mit seiner Topographie eine sehr anspruchsvolle Herausforderung. Insbesondere auf der zweiten Streckenhälfte, wenn es mehrmals Höhenmeter zu überwinden gilt, wird jedem einzelnen alles abverlangt. Hältst du dich unterwegs an unsere 16 Tipps, wird dein Wettkampf ein Erfolg:

Streckenplan und Profil der 10 schönsten Meilen der Welt

Streckenplan und Profil der 10 schönsten Meilen der Welt

  1. Freue dich auf das Rennen. Es ist die Belohnung für die Trainingsarbeit der letzten Wochen und Monate.
  2. Teile dein Rennen grundsätzlich in drei Abschnitte: Lauf das erste Drittel ganz entspannt. Acht dich auf dem zweiten Drittel auf die Laufökonomie. Gib Gas auf dem letzten Drittel. (Erst) hier darf es auch mal weh tun.
  3. Nutze jede Verpflegungsstation und setze alle 30-35 Minuten einen Gel ein, wenn dein Rennen länger als 60 Minuten dauert.
  4. Ziehe dich der Witterung entsprechend an. Beim Start darfst du ganz leicht kühl haben.
  5. Geniesse die einmalige Atmosphäre, insbesondere, wenn du durch die geschichtsträchtige und stimmungsvolle Altstadt läufst.

    Unvergessliches Lauferlebnis in der Berner Altstadt

    Unvergessliches Lauferlebnis in der Berner Altstadt

  6. Kontrolliere bereits auf den ersten 200-300 Metern dein Tempo. Es sollte deinem angepeilten Durschnittstempo (z.B. 4:50min/km) entsprechen. 
  7. Achte auf relativ kurze Schritte aber hohe Frequenz, wenn du den Aargauerstalden hinunter läufst. Das Abbremsen erfordert Kraft. So hältst du die Belastung verhältnismässig klein.
  8. Reduziere dein Tempo auf den ansteigenden Metern hoch zum Zytglogge. Der Anstrengungsgrad sollte leicht bis mittel sein.
  9. Finde auf den flachen vier Kilometern entlang der Aare einen Rhythmus, der sich “angenehm anstrengend” anfühlt. Du solltest jederzeit fähig sein, einen Gang höher zu schalten.
  10. Halte dich in den Steigungen durch den Dählhölzliwald vornehmlich zurück, sodass du dein Rennen am Thunplatz nach Rennhälfte starten kannst.

    Läufer in allen Gassen

    Läufer in allen Gassen

  11. Spiele zwischen Kilometer 8 und 12 deine “Rollerqualitäten” aus: Lauf ökonomisch, achte dich auf lockere und entspannte Arme und lass deine Beine laufen.
  12. Bleibe fokussiert, auch wenn die Kräfte ganz langsam schwinden. Versuche die Schrittfrequenz hoch zu halten, indem du mit deinen Armen den Takt vorgibst.
  13. Rolle über die Pflastersteine und sammle Kräfte für den letzten Anstieg.
  14. Freue dich auf den Aargauerstalden! Dort kannst du mit einem starken Finish zeigen, dass du dein Rennen gut eingeteilt hast.
  15. Teile den letzten Anstieg gut ein: 1. Der eigentliche Anstieg, der Aargauerstalden, 2. Der meist unerwartete Anstieg entlang des Rosengartens, 3. Der nicht mehr enden wollende “schleichende” Anstieg in der Bolligenstrasse.
  16. Geniesse den Zieleinlauf. Das gute Gefühl nach den 10 schönsten Meilen der Welt!
Im Ziel ist jeder ein Sieger

Im Ziel ist jeder ein Sieger

 

 

 

 

Noch vier Mal schlafen…

Dienstag, 14. Mai 2013

Wer sich diese Tage auf die Strecke des Grand Prix von Bern begibt, der begegnet erstaunlich vielen Läuferinnen und Läufern. Sie plagt das schlechte Gewissen, die mangelhafte Vorbereitung. Mit einem “Crash-Kurs” versuchen sie zu retten, was noch zu retten ist. Das Problem ist nur, dass in den letzten Tagen schlicht und einfach nichts mehr aufgeholt werden kann. Im Gegenteil! Viel grösser ist die Gefahr, dass das wenige, das vorhanden ist, durch besonders gut gemeinte “Rettungsversuche” in der Wettkampfwoche zunichte gemacht wird.

Wer vor dem Bundeshaus noch zulegen kann, hat alles richtig gemacht

Wer alles richtig macht, kann vor dem Bundeshaus noch zulegen

Viel besser fährt da, wer sich systematisch vorbereitet hat oder wenigstens in der letzten Woche die richtigen Trainingsreize setzt. Hier unsere wichtigsten Tipps:

  1. Führe das letzte intensive Training spätestens heute Dienstag durch. Unser Vorschlag: Einlaufen, 2x 15min mit Wettkampftempo, Auslaufen. 
  2. Das längste Training in der Wettkampfwoche sollte maximal 60 Minuten dauern.
  3. Versuche täglich einen kurzen Mittagsschlaf zu machen: Mindestens 10, maximal 30 Minuten.
  4. Achte auf genügend und erholsamen Schlaf während der ganzen Woche.
  5. Reduziere das Training ab Mittwoch drastisch!
In der letzten Woche ist der Fokus auf der Erholung

In der letzten Woche ist der Fokus auf der Erholung

Noch fünf Mal schlafen…

Montag, 13. Mai 2013

Am kommenden Samstag gilt es für 29’235 Läuferinnen und Läufer ernst. Sie werden am Grand Prix von Bern an der Startlinie stehen. Teils zum ersten, teils zum 32. Mal. Unter den Neulingen befindet sich kein Geringerer als Haile Gebrselassie. Der äthiopische Wunderläufer startet zum ersten Mal an einem Strassenlauf in der Schweiz und wird sich unter anderem mit Viktor Röthlin messen. Das letzte Aufeinandertreffen fand im Februar 2012 am Tokio Marathon statt. Damals kam Gebrselassie knapp vor Röthlin ins Ziel. Man darf also gespannt sein, ob Röthlin die Lücke zu ihm in der Zwischenzeit weiter schliessen konnte.

Spannung vor dem Startschuss

Grosse Spannung kurz vor dem Startschuss

Das Duell der beiden Ausnahmeathleten wird mit Spannung erwartet. Ebenso, ob sich allenfalls ein weiterer Spitzenathlet in das Duell einmischen wird. Für die Zusammensetzung des Elite-Feldes ist übrigens Markus Ryffel verantwortlich, der den Grand Prix von Bern in seiner Aktivzeit viermal gewinnen konnte. Er war es denn auch, der den Kontakt zu Gebrselassie herstellte und vor ihm bereits Perlen wie bespielsweise Zersenay Tadese, den Weltrekordhalter im Halbmarathon (58:23) engagierte.

Weltklasse am GP Bern:Haile Gebrselassie - Viktor Röthlin - Zersenay Tadese

Weltklasse am GP Bern:Haile Gebrselassie – Viktor Röthlin – Zersenay Tadese

Uns interessiert aber natürlich ebenso sehr, wie du abschneiden wirst! Über 400(!) Läuferinnen und Läufer haben sich mit dem running.COACH auf die Herausforderung vorbereitet. Sie haben grosse Chancen, dank der verlässlichen Prognose des online Trainingsplans ein erfolgreiches Rennen zu laufen und einen genauen Anhaltspunkt für die Schätzung der eigenen Laufzeit zu erhalten. Alle anderen können hier ihre Laufzeit berechnen und gleicherweise ihre Chancen erhöhen.

Schätze auch du hier deine eigene Laufzeit und gewinne eine ASICS Laufausrüstung im Wert von CHF 550.-!

Klicke hier und gewinne!

Klicke hier und gewinne!

4 Startplätze für dein Firmenteam gewinnen!

Samstag, 04. Mai 2013

Peile jetzt mit deinen Arbeitskollegen das sportliche Ziel „Firmenlauf“ an und erlebe die einmalige Atmosphäre am Läuferfest mit vielen anderen Firmenteams und tausenden weiteren Arbeitnehmern!

Tolle Ambiance kurz vor dem Start

Tolle Ambiance herrscht vor, während und nach dem Rennen

Wir verlosen vier Startplätze für einen der Austragungsorte des Schweizer Firmenlaufs 2013. Schreibe ins Kommentarfeld eine Begründung und überzeuge uns, weshalb gerade du und drei Arbeitskollegen in den Genuss der Startplätze in St.Gallen, Genf, Bern, Zürich oder Basel inklusive Abendessen kommen sollen. Stichtag ist der 15. Mai. Der Kommentar mit der besten Begründung erhält den Zuschlag.

Tolle Stimmung - unvergessliches Erlebnis

Gute Stimmung – unvergessliches Team-Erlebnis

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück!

Noch eine Woche bis zum Start der GO-IN6WEEKS

Dienstag, 09. April 2013

In wenigen Tagen startet die attraktive Laufserie im Kanton Luzern zum zweiten Mal. Der erste Startschuss fällt am 17. April in Triengen über 10 Kilometer. Die mehrheitlich flache Strecke verspricht einen spannenden Start in die Serie und lädt förmlich dazu ein, die eigene Form zu testen.

Ueli Küttel hat in seinen beiden Blogs bereits über die spezielle Herausforderung und Stimmung berichtet, die an den GO-IN6WEEKS herrscht. Kurz vor dem Start in das 6-wöchige Abenteuer meldet er sich nochmals zu Wort:

Ueli Küttel freut sich auf den Start der GO-IN6WEEKS

Ueli Küttel freut sich auf den Start der GO-IN6WEEKS

Wir laufen alle regelmässig Wettkämpfe. Aber ich kann euch sagen, eine solche Serie hat einfach einen anderen Reiz, denn nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf: Sobald du im Ziel angekommen bist und geduscht hast, triffst du dich mit den anderen Läufern im Festzelt und diskutierst einerseits über das heutige Rennen und andererseits über die Herausforderung der kommenden Woche(n).

Was ich trotz Anstrengung während den einzelnen Etappen besonders genoss, war die jeweils fantastische Aussicht. Man sollte ja nicht nur “Gring ache und secklä!!!“, sondern das Ganze auch ein wenig geniessen. Abgesehen von der ersten Etappe waren allesamt mehr oder weniger coupiert. Dies hatte den Vorteil, dass man spätestens vom höchsten Punkt aus einen wunderbaren Blick auf das ganze Mittelland, die Alpen und diverse Seen erhaschen konnte.

Prachtvolle Aussichten in jeder Etappe

Prachtvolle Aussichten in jeder Etappe

Nun sollte auch der Frühling endlich ankommen, so dass alles bereit ist für einen erfolgreichen Start nächste Woche. Ich freue mich jedenfalls schon wieder, insbesondere auch auf die tollen und schönen Aussichten, die ich hoffentlich wieder voll auskosten kann. Besonders freue ich mich auf die Etappe in Weggis, die entlang des Vierwaldstättersees führt mit wunderbarem Blick auf den Pilatus und Co. Ich hoffe jetzt schon auf tolles und sichtiges Wetter, denn dann sieht man sogar Eiger, Mönch und Jungfrau. Das sind doch grossartige Aussichten für einen Mittwochabend, oder? Den Abend draussen an der frischen Luft ausklingen lassen und sich dabei noch bewegen mit Gleichgesinnten – für mich immer ein Highlight.

Hier gibt’s alle Infos zur Laufserie. Wir sehen uns!

Hast du Lust, an der Serie teilzunehmen? Wir verlosen einen Startplatz für die 6 Rennen. Teile uns bis am kommenden Donnerstag um 20 Uhr mit, weshalb du stark genug bist für die GO-IN6WEEKS. 

Ein Highlight - Die Etappe in Weggis

Ein Highlight – Die Etappe in Weggis

 

Letzte Tipps vor dem Zürich Marathon

Freitag, 05. April 2013

Am kommenden Sonntag findet zum 11. Mal der Zürich Marathon statt. 3’029 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich für den Lauf durch die Metropole und entlang des Zürichsees angemeldet. Wie in den Vorjahren wird auch dieses Mal wiederum die Schweizer Meisterschaft ausgetragen. Als Favoriten gelten bei den Frauen Jasmin Nunige und Renate Wyss. Bei den Herren führt der Weg über die Trainingskollegen Michael Ott und Christian Kreienbühl, die vor 14 Tagen an den 10km-Meisterschaften mit Zeiten unter 30 Minuten aufhorchen liessen. Ihr Minimalziel ist die Limite von 2:24 für die Europameisterschaften 2014 in Zürich.

Am Sonntag fällt der Startschuss zum 11. Zürich Marathon

Am Sonntag fällt der Startschuss zum 11. Zürich Marathon

Nicht dabei sein wird Viktor Röthlin, der Anfang März den Lake Biwa Marathon gelaufen ist und nach seiner Erholungsphase das Lauftraining erst wieder aufgenommen hat. Sein Fokus gilt seinem nächsten grossen Ziel, dem Jungfrau-Marathon.

Um 8:30 Uhr werden auch rund 150 Läuferinnen und Läufer, die sich mit dem running.COACH auf die grosse Herausforderung vorbereitet haben, die 42.195 Kilometer unter die Füsse nehmen. Gespannt sein darf man auf die äusseren Bedingungen. Wer glaubte, dass im letzten Jahr bereits schwierige Bedingungen herrschten, könnte dieses Jahr erneut zusätzlich herausgefordert werden. Kalte Temperaturen und allenfalls leichter Schneefall könnten für zusätzliche Probleme sorgen. Aus diesem Grund haben wir einige Tipps vorbereitet:

  • Sorge dafür, dass du vor dem Startschuss nie kalt hast. Am besten reist du an mit deiner Daunenjacke, Kappe und Handschuhen.
  • Nimm genügend warme Lauftextilien für den Wettkampf selber mit. Wir denken mindestens an Handschuhe, Kappe, lange Tights und langärmliges Unterhemd. Detaillierte Bekleidungstipps findest du übrigens im running.COACH in der Infobox unter dem Link “So funktioniert’s”.
Mit der optimalen Bekleidung zur neuen Bestzeit

Mit der optimalen Bekleidung zur neuen Bestzeit

  • Sollte es kräftig schneien, hilft ein Visor oder eine Sonnenbrille mit klaren Gläsern.
  • Trotz Kälte schwitzt du genau gleich. Halte dich deshalb an dein aufgestelltes Verpflegungskonzept. Wir empfehlen einen Gel alle 40 bis 45 Minuten und ausreichend Flüssigkeit bei jedem Verpflegungsposten. Allgemein gilt: Keine Experimente! Konsumiere ausschliesslich, was du im Vorfeld erfolgreich getestet hast.
  • Wende die Taktik des Europameisters an, damit du möglichst schnell wieder an der Wärme bist: Drittle deine Strecke und sorge so für beste Voraussetzungen, deine Bestzeit zu knacken. Lauf das erste Drittel ganz entspannt. Achte dich auf dem zweiten Drittel auf die Laufökonomie. Gib Gas auf dem letzten Drittel. (Erst) hier darf es auch mal weh tun.

Wir wünschen viel Erfolg und vor allem ein unvergessliches Lauferlebnis! Betrachte den Marathon auch als Belohnung für die Trainingsanstrengungen der vergangenen Wochen und Monate.

 

 

Auf geht’s zum Jungfrau-Marathon

Donnerstag, 28. März 2013

Mein 25. Marathon am Lake Biwa war ein tolles Erlebnis. Obwohl ich mein persönliches Ziel knapp verpasst habe, schaue ich gerne auf die Tage in Japan zurück. Zum ersten Mal außerhalb von EM, WM oder Olympia an einem reinen Elitemarathon teilzunehmen, war eine spezielle Erfahrung: Neben den 10 eingeladenen ausländischen Athleten, waren 300 japanische Marathonläufer mit einer Bestzeit von 2h30′ und schneller am Start. Unglaublich diese Dichte! Am Renntag hatten wir dann alle mit sehr kalten Bedingungen zu kämpfen. Und so lief ich nicht wie angestrebt meine viertbeste, sondern “nur” meine fünftbeste Zeit. Nur “jammere” ich da natürlich auf hohem Niveau. Wäre ich selber nicht schon viermal schneller gerannt, bedeuteten die 2h10’18″ immer noch Schweizerrekord. Der nächste Schweizer in der Bestenliste nach mir ist nämlich mit 2h11’10″ aufgeführt! Und so belege ich nun in der ewigen Schweizerbestenliste Rang 1-8.

Viktor Röthlin am Start des Lake Biwa Marathon

Viktor Röthlin am Start des Lake Biwa Marathon

Nach drei Wochen totaler Laufpause, habe ich nun mein Trainingsprogramm wieder aufgenommen. Bei meinem nächsten Marathon will ich hoch hinaus. Mit dem Jungfrau-Marathon stelle ich mich einer ganz neue Herausforderung. Unter dem Motto “neue Reize setzen” geht es für mich nun nicht darum, eine Topzeit zu laufen, sondern möglichst schnell den Berg hoch zu kommen. Ich bin gespannt, was ich bergauf zu leisten im Stande sein werde. Und so liegt es auf der Hand, dass man mich in den nächsten Monaten vermehrt auch auf Bergwegen trainieren sehen wird.

Am schönsten Marathon der Welt geht's hoch hinaus

Am schönsten Marathon der Welt geht’s hoch hinaus

Wer gerne einmal dabei sein möchte, kriegt über Auffahrt (9.-12. Mai 2013) eine ausgezeichnete Gelegenheit dazu: Wir organisieren da nämlich das 1. Jungfrau Laufcamp! Bei einem vielseitigen Programm mit Theorie und Praxis, trainiert man unter anderem auch auf der Originalstecke des Jungfrau-Marathon. Im Gegensatz zum Marathon, gehen wir aber richtig hoch hinaus. So ist unter anderem ein Ausflug aufs Jungfraujoch ins spannende Programm integriert. Die letzten Höhenmeter bewältigen wir dann aber mit der Bahn!

Mehr Infos und die Anmeldung findest du hier.

Bis bald am Berg…

Viktor Röthlin